Die Kreideablagerungen zwischen Elbe und Jeschken

Автор(ы):Hermann A.
Издание:Im Vertrieb bei der Preubischen Geologischen Landesanstalt, Berlin, 1929 г., 256 стр.
Язык(и)Немецкий
Die Kreideablagerungen zwischen Elbe und Jeschken

Das Gebiet zwischen Jeschken und Elbe zeigt zwei orographisch scharf hervortretende Gegensätze. Im NW liegt die eigenartige Felslandschaft des Elbeandsteingebirges; ihr war der I. Teil gewidmet (Abb. Geol. L.-A., N.F. Heft 112). Der vorliegende IL Teil behandelt das von zahlreichen grünen Bergkuppen durchsetzte östlich und südöstlich anschließende Gebiet. Während das Eibsandsteingebirge vorwiegend aus unter-, mittel- und oberturonen Sandsteinen aufgebaut ist, treten gegen 0 und SO (IL Teil) oberst-oberturone Mergel und Emscher-schichten zutage. Um eine Klärung der Stratigraphie der sächsischböhmischen Kreide zu erreichen, war bei der Armut an Leitfossilien die Beai'beitung eines umfangreichen Gebietes notwendig. Vom Mittel-turon des sächsischen Eibtales mußte über die breite, mit jüngeren Kreideschichten angefüllte Mittelgebirgssenke hinweg, deren Bedeutung erst während der Bearbeitung hervortrat, eine einwandfreie Verbindung bis jenseits des sogenannten »Mittelgebirgsbruches« geschaffen werden. Hier treten wieder mittelturone Schichten, die durch Leitfossilien gut charakterisiert sind, auf und können von da weiter nach SW, S und' SO verfolgt werden. Erst auf dieser Grundlage ist es möglich, weitere Schlüsse auf die hier nicht unmittelbar behandelten Gebiete Böhmens sowie Schlesiens zu ziehen. Vor allem handelt es sich um das gegenseitige Verhältnis der mittel- und oberturonen Schichten, die, da beide in ihrer oberen Abteilung dunkle mergelige einander sehr ähnliche Schichten führen, Veranlassung zu großen Irrtümern gegeben haben. Von Wichtigkeit ist auch die mächtige Masse des oberturonen Sandsteines, der über größere Strecken meist abgetragen und infolgedessen wenig beachtet, oft sogar als nie vorhanden angesehen worden ist. Eine anscheinend umständliche Kleinarbeit, die in der Niederschrift zum Zwecke des Beweises ihren Niederschlag finden mußte, war nicht zu umgehen. Die schrittweise Verfolgung der petro-graphischen Zusammensetzung der Sedimentgesteine hat manche unlösbar erscheinende Frage geklärt.

Die Preußische Geologische Landesanstalt hat die Drucklegung des IL Teiles wieder übernommen, wofür ich meinen ganz besonderen Dank hiermit ausspreche.

Für die reiche Unterstützung und die zahlreichen Anregungen, die mir von den verschiedensten Seiten zuteil wurden, sowie für freundliche Überlassung des Bildmaterials sei ebenfalls bestens gedankt <...>

ТематикаСтратиграфия
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